Christoph

2. Prozesstag, Christoph

Gestern fand vor dem Berliner Landgericht der 2. Prozesstag gegen Chrsitoph T. statt. Ca. 20 Besucher_innen beobachteten den Prozess. Die Presse war mit drei Reporter_innen nur schwach vertreten. Offenbar erwartete man, nachdem die Bombe bereits am Dienstag geplatzt war, und der dringende Tatverdacht aufgehoben werden musste, keine bedeutenden Wendungen mehr in dem Fall.

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Justiztheater in Berlin

Heute verkündete das Landgericht die vorläufige Aussetzung des Verfahrens gegen Christoph T. Ausschlaggebend ist ein Antrag der Staatsanwaltschaft, der ein neues chemisches Gutachten fordert. Offensichtlich bezweifelt die Staatsanwaltschaft mittlerweile die Aussagen ihres eigenen Belastungszeugen. Der promovierte Professor der Chemie hatte Christoph am vergangenen Dienstag umfassend entlastet. Der dringende Tatverdacht wurde darauf hin zurück genommen, Christoph auf freien Fuß gesetzt.

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1. Prozesstag, Christoph

Am vergangenen Dienstag fand vor dem Landgericht Berlin der erste Prozesstag gegen Christoph T. statt. Christoph wird beschuldigt, in der Nacht zum 17. Juni 2009 zusammen mit dem gesondert verfolgten Tim H. in der Pettenkofer Straße in Berlin-Friedrichshain ein Auto in Brand gesetzt zu haben. Nach einer ersten Festnahme an jenem Abend, war er wegen mangelnden Tatverdachts noch am selben Tag auf freien Fuß gesetzt worden. Nachdem die Staatsanwaltschaft mehrfach in Beschwerde gegangen war, erging vor dem Berliner Kammergericht am 13. Juli ein Haftbefehl, der am 15. Juli vollstreckt wurde. Seitdem saß Christoph 97 Tage in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Moabit in Untersuchungshaft.

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Christoph ist draußen!

Der heutige Verhandlungstag gegen den 23-jährigen Antifaschisten Christoph T. endete mit der Aufhebung seines Haftbefehls. Christoph wurde umgehend aus der Untersuchungshaftanstalt Moabit entlassen. Es ist skandalös, dass ein junger Antifaschist erst 97 Tage in Untersuchungshaft absitzen musste, bis entlastende Umstände seitens der Justiz gewürdigt wurden. Die Erkenntnisse des heutigen Verhandlungstages sind keinesfalls neu. Seit dem 13. Juli 2009 lag dem LKA ein entsprechendes Gutachten vor.

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Grußbotschaft an Christoph

Grußbotschaft der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin [arab] für Christoph anlässlich der Knast-Kundgebung an seinem Geburtstag, den 09.10.2009 vor der JVA Moabit.

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Solidaritätskundgebung

Knapp 50 Menschen fanden sich heute Abend vor den Mauern der JVA-Moabit ein. Anlass war der Geburtstag unseres Freundes und Genossen Christoph, der seit knapp 3 Monaten in Untersuchungshaft sitzt. Unter den Augen der Polizei, die mit mehreren Mannschaftswagen und dem Staatsschutz vertreten war, wurden mehrere Redebeiträge und Grußworte verlesen.

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Soliaktion auf Irie-Konzert

Am Dienstag den 29.09.09 spielten Irie Revoltes im SO36. Nach dem zweiten Lied „ma voix“ wurde durch die beiden Frontsänger Mal Eleve und Carlito darauf hingewiesen, dass weltweit Menschen von Repression betroffen sind. Genauer nahmen sie Bezug auf die Situation in Berlin, wo derzeit die beiden Antifaschist_innen Alexandra R. und Christoph T. in Untersuchungshaft sitzen. Sie machten deutlich, dass die beiden ohne jeden Beweis in U-Haft gehen mussten, weil sie linkspolitisch aktiv sind. Darauf hin entfalteten Unterstüzer_innen der Gefangenen zwei Transparente und verteilten mehrere hundert Flugblätter, auf denen die Freilassung der beiden gefordert wurde. Gemeinsam mit dem Publikum forderten die Unterstützer_innen in Sprechchören die sofortige Freilassung der beiden. Die Aktion stünde in Zusammenhang mit dem am gleichen Tag begonnen Prozess gegen Alexandra R. und der bevorstehenden Prozesseröffnung gegen Christoph T. Beide sitzen seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft.

Der Fall Christoph T.

Seit dem 15. Juli sitzt unser Freund und Genosse Christoph in der JVA-Moabit in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen in den Abendstunden des 17. Juni in Berlin-Friedrichshain ein Auto in Brand gesetzt zu haben. Die Ermittlungsbehörden machen keinen Hehl daraus, dass sie an ihm ein „generalpräventives“ Exempel statuieren möchten. Daß Christoph dabei einer mehrjährigen Haftstrafe entgegen sieht und bereits mehrere Monate in U-Haft sitzt, ohne die Tat begangen zu haben, spielt dabei keine Rolle.

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Polizei stürmt Soliparty

In der vergangenen Nacht hat die Berliner Polizei zum wiederholten Male versucht, repressiv gegen eine Soli-Veranstaltung für inhaftierte Antifaschist_innen vorzugehen. Nachdem eine in Berlin-Friedrichshain stattfindende Soliparty bereits am 22. August massiv durch zivile und uniformierte Polizeikräfte belagert wurde, die im Laufe des Abends mehrfach versuchten, gewaltsam in linke Veranstaltungsräume einzudringen, zog eine Solidaritätsveranstaltung vom gestrigen Abend abermals Repression nach sich.

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Prozesstermine veröffentlicht

Noch immer sitzen Christoph T. und Alexandra R. wegen angeblicher KFZ-Brandstiftung in Untersuchungshaft. Obwohl in beiden Fällen allenfalls Indizien gegen sie sprechen, macht die Justiz weiter ernst und eröffnet die Prozesse. An den Beiden soll ein Exempel statuiert werden. Kürzlich wurden die ersten Termine veröffentlicht.

Wir rufen dazu auf, die Verhandlungstage zu besuchen und den Betroffenen zu zeigen, dass sie dieser massiven Repression nicht allein gegenüber stehen. Staatsschutzkonstrukte gemeinsam abwehren! Freiheit für Alex, Christoph und alle anderen!

Alex:
Amtsgericht Tiergarten (Raum 700)
Dienstag, 29. September 2009 – 09 Uhr

Amtsgericht Tiergarten (Raum 700)
Dienstag, 13. Oktober 2009 – 09 Uhr

Christoph:
Landgericht Berlin (Raum B129)
Dienstag, 20. Oktober 2009 – 09 Uhr

Landgericht Berlin (Raum B129)
Freitag, 23. Oktober 2009 – 09 Uhr